Johannes Cornelis de Bruyn
1800 Utrecht - 1844 ebenda
« Bumenstillleben »
Öl auf Leinwand
signiert unten rechts „J.C. de Bruyn fecit"
Maße: 61 cm x 49 cm
Johannes Cornelis de Bruyn konzentrierte sich in seinem Kunstschaffen auf Früchte- und Blumenstillleben, die er mit großer Meisterschaft und feinmalerisch ausführte. Seine Farbpalette ist kräftig und kontrastreich: Orange- und Ziegelrot können einem intensiven Blau gegenüberstehen, das dunkle Grün der Stängel und Blätter einem satten Gelb für Rosenblüten wie in dem Blumenstillleben hier. Dabei hat Cornelis de Bruyn die Blumen genau studiert, eindrucksvoll abzulesen an der weiß-roten sogenannten „Rembrandt-Tulpe“ im rechten mittleren Bildausschnitt. Diese noch heute seltene Tulpenart, deren Zwiebel im 17. Jahrhundert zu astronomischen Preisen gehandelt wurde und die immer als ein Zeichen äußersten Luxus galt, ging als „Rembrandt-Tulpe“ in die Geschichte ein, weil die niederländischen Maler des Goldenen Zeitalter sie wegen ihrer Schönheit und Eleganz häufig und gerne in ihren Stillleben verewigten.
Übersicht Gemälde
Christian Wilhelm Ernst Dietrich Johannes Cornelius de Bruyn Francois Hubert Drouais Johan-Christoffer Bayer Georg Christoph Gottlieb von Bemmel Jaques Philippe Caresme Augsburger Meister Francois Louis Lanfant (dit Lanfant de Metz) Marc Antoine Michel Hamon Duplessis Jacques Sébastien Le Clerc Jacques S?bastien le Clerc Pietro Paltronieri Jacob de Wit Hubert Robert

